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Kammerjäger – welche Tools nutzen sie?

Kammerjäger werden von privater Seite häufig gerufen, wenn bereits ein Schädlingsbefall vorhanden ist. Doch der Beruf des Kammerjägers beschäftigt sich nicht nur mit der aktuell vorhandenen Schädlingsbekämpfung. Ein Kammerjäger wird auch präventiv tätig, damit ein Schädlingsbefall erst gar nicht auftritt. Der Kammerjäger benutzt bestimmte Tools oder Gadgets zur Prävention und zur aktuellen Schädlingsbekämpfung nachfolgend wird auf beide Bereiche eingegangen.

Tools zur Prävention

Um einen Schädlingsbefall zu verhindern, berät sich der Kammerjäger eng mit seinen Kunden. Die Fachkraft für Schädlingsbekämpfung gibt Tipps, wie ein Schädlingsbefall verhindert werden kann. Es werden auch nützliche Tools zur Schädlingsprävention eingesetzt. Eine Ausbreitung von Schädlingen kann beispielsweise durch eine bauliche Maßnahme verhindert werden. Dazu ist es wichtig, Gebäudefassaden abzudichten, damit keine ungebetenen Gäste in das Mauerwerk eindringen.

Zu den Tools zur Prävention gehören beispielsweise:
– Insektengitter
– Vogelabwehrmaßnahmen
– Bürstenleisten
– Untersuchung von Waren
– Einhaltung der betrieblichen Hygienevorschriften

Insektengitter
Insektengitter sind auch in Privathaushalten beliebt, da diese in der Frühlings- und Sommerzeit Fliegen, Wespen und andere Insekten abhält. Insektengitter gibt es passend für Türen und Fenster.

Vogelabwehrmaßnahmen
Vogelabwehrmaßnahmen sollten verhindern, dass sich Vögel auf Leuchtreklamen, Zäune und andere Bereiche setzen. Es werden sogenannte Taubenspikes genutzt, um Vögel abzuwehren. Des Weiteren werden auch Vogelnetze eingesetzt, damit die Tiere nicht in bestimmten Gebäudebereichen nisten können oder sich niederlassen.

Bürstenleisten
Bürstenleisten sind zur Abdichtung von Rolladenkästen, Türen und anderen Bereichen eines Gebäudes gedacht. Die Artikel halten ungebetene Gäste, wie beispielsweise Mäuse, ab.

Hygiene
Selbstverständlich sollten die hygienischen Maßnahmen, die in Betrieben gesetzlich vorgegeben sind, eingehalten werden, um einen Schädlingsbefall zu verhindern. Der Kammerjäger berät zu Präventivmaßnahmen.

Untersuchung von Waren
Geschäfte, die Waren erhalten, in denen sich Schädlinge befinden könnten, sollten für eine Warenuntersuchung sorgen.

Tools bei Schädlingsbefall
Der Kammerjäger sorgt für ein Monitoring, was bedeutet, dass eine Inspektion in bestimmten Abständen durchgeführt wird. Durch eine Inspektion kann ein eventueller Schädlingsbefall früh erkannt werden. Es werden für ein Monitoring auch Köder und Fallen eingesetzt. Die Fallen und Köder werden an Stellen platziert, an denen normalerweise ein Schädlingsbefall stattfindet.

Instektizide, Rodentizide und mehr

Wenn ein Schädlingsbefall vorhanden ist, dann versucht der Kammerjäger möglichst wenig Schädlingsbekämpfungsmittel zu nutzen. Es wird nur das eingesetzt, was zur Beseitigung des Befalls notwendig ist. Genutzt wird, je nach Schädlingen, Insektizid, Rodentizid oder Akarizid. Diese drei Mittel bilden die Gruppe der Bioziden. Wenn es möglich ist, dann wird der Einsatz von Bioziden vermieden und es werden physikalische Methoden zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Als physikalische Methode gilt beispielsweise Wärme. Biozide sind umstritten, da sie Umweltgifte enthalten können und für die Gesundheit des Menschen schädlich sein können. Der Kammerjäger muss seine Arbeit mit Bioziden so gestalten, dass die menschliche Gesundheit nicht angegriffen wird.

Als Tools zum Auftragen von Bioziden oder anderen Schädlingsbekämpfungsmitteln werden beispielsweise Hochleistungsprühgeräte eingesetzt. Die Geräte müssen für die Schädlingsbekämpfung geeignet sein.

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