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Der Bedarf an IT Fachkräften wird immer größer

Die Arbeitslandschaft in Deutschland wird definiert durch Entwicklungen und Neuerungen, die Fahrzeuge, Software, Anlagen und Maschinen betreffen. Es ist deswegen kein Wunder, dass viele IT-Fachkräfte in Deutschland gesucht werden. Aspekte wie die Digitalisierung und Industrie 4.0 machen die Lage nicht besser, sondern verschärfen den Bedarf.

Anwerbung von Fachkräften

Der Bedarf an IT-Fachkräften soll natürlich als erstes in Deutschland durch eigene ausgebildete Fachkräfte gedeckt werden. Unternehmen gehen Kooperationen mit Universitäten ein und entwickeln attraktive Studienbedingungen. Die Unternehmen präsentieren sich hingegen als Top-Arbeitgeber und gewähren neuartige Arbeitsbedingungen, die die Bewerber anziehen soll. Beispiele mögen flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Möglichkeiten, Verbindung von Arbeit und Familie, freie Getränke und Obst sowie interne Veranstaltungen und Fortbildungen sein.

Das macht deutlich, dass ein Überbedarf besteht, der auf weniger verfügbare Fachkräfte stößt. Die Firmen machen sich gegenseitig Konkurrenz und falls die oben genannten Angebote nicht ausreichen, werben sie mit mehr Gehalt als bei “ihren Konkurrenten”.

Fachkräfte aus dem Ausland

Die Unternehmen haben längst erkannt, dass die IT-Fachkräfte aus Deutschland nicht reichen. Das hat die Bundesregierung ebenfalls in den Blick gefasst, die sich offener für Fachkräfte aus dem Ausland zeigt. Schließlich geht es um den Zukunftsstandort Deutschland, der nicht von innen “hohl” werden soll, um dann in sich zusammenzufallen. Konkret hieße das nämlich, dass die Gefahr besteht, dass Deutschland seine Vorreiterstellung in den genannten Bereichen verliert, die es noch aktuell dominiert. Deswegen setzen die Firmen nicht nur eigene Bemühungen ein, sondern nutzen auch direkt eine Vermittlung von IT-Spezialisten, die extern die Personalabteilungen unterstützt.

An was noch zu denken ist

Neben den Vorteilen für die deutschen Fachkräfte, die durch solche Angebote entstehen sollen, muss zusätzlich an die besondere Lage der internationalen Fachkräfte gedacht werden. Denn es hält sie sicherlich nicht das Gehalt oder die sonstigen unternehmerischen Leistungen davon ab, dass sie nach Deutschland kommen möchten. Sie brauchen das Gefühl einer sanften Integration in das Land. Denn die meisten kommen aus anderen Kulturen, die sich deutlich unterscheiden. Zwar ist Deutschland mittlerweile auch sehr mit anderen Kulturen durchmischt, aber dennoch immer noch deutlich anders als in südlichen oder östlichen Ländern beispielsweise. Hier müssen auch die Unternehmen sehen, dass sie an die Integration der mitzubringenden Familien denken müssen. Das bedeutet natürlich nicht, dass sie sich auch komplett um die Organisation kümmern sollten.

Aber die ausländischen Fachkräfte bewegt tatsächlich die Sorge, wie es für die gesamte Familien in Deutschland wäre. Wie ist der Einstieg in der Schule? Wo werden sie als Familie wohnen? Das sind nur einige Fragen, die sie bewegen. Hier sollten die Unternehmen wenigstens Verständnis zeigen und vielleicht künftig mehr Unterstützung anbieten, damit die Fachkräfte ihre Ängste vor einem Wechsel nach Deutschland verlieren. Das darf natürlich gerne in einer Kooperation mit anderen Fachstellen des öffentlichen Dienstes und sogar Schulen sein. Wichtig ist auf jeden Fall die Tatsache, dass sie den Mitarbeitern zeigen, dass sie in der schweren ersten Zeit ebenfalls an ihrer Seite stehen.

Langfristige Planung im Auge behalten

Die Unternehmen suchen meistens im “Jetzt” oder in mittelfristiger Perspektive, um IT-Stellen zu besetzen. Es geht allerdings auch um eine längerfristige Planung, die insbesondere die Bundesregierung nun im Blick hat beziehungsweise stets im Auge haben sollte. Denn der demografische Wandel der Bevölkerung kommt hinzu. Es gehen nun bald mehr Fachkräfte in den Ruhestand, die durch noch weniger junge Fachkräfte ersetzt werden sollen.

Zusätzlich müssen die Fachkräfte schneller in eine eigenständige Produktivität finden. Sie können allein auf Grund des Zeitmangels nicht lange angelernt werden, damit sie effektiv arbeiten werden. Natürlich braucht es immer eine Zeit, dass sie das auch schaffen. Aber an dieser Stelle sind auch die Universitäten gefragt, dass sie praxisorientierte Unterrichtsformen entwickeln, die einem tatsächlichen Anforderungsbedarf nicht so stark hinterherhinken. Zwar tun sie schon Einiges dafür, aber eine ständige Aktualisierung und Anpassung sollten ein guter Begleiter sein. Dazu ist es wichtig, dass sich Universitäten und Unternehmen austauschen, noch verstärkter duale Studiengänge oder zu mindestens gemeinsame Projekte anbieten, damit sie eng verbunden bleiben und den Unterricht entsprechend anpassen.

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